Historischer Abend


Historischer Abend

- Die Geschichte der KLJB Butschbach-Hesselbach ab dem Gründungsjahr 1953 bis ca.1965 -

Am 23.04.2002 fand im Rahmen einer Gruppenstunde ein historischer Abend statt. Anwesend von
den Eingeladenen waren Franz Xaver Huber und Maria Huber, Franz Anton Ruf sowie Herrmann Kimmig,
die uns von der KLJB berichteten wie sie in den Gründungsjahren war.

Franz Anton Ruf Im Gespräch...

Maria Huber und Franz Xaver Huber Herrmann Kimmig

Folgende Themen wurde angesprochen:

  • Gründung
  • Gruppenstunden damals (Themen)
  • Traditionen die von damals übernommen wurden
  • Erste Ausflüge
  • Generalversammlungen
  • Vorstandschaft
  • Finanzierung
  • Gründe warum Butschbach erst später zu der KLJB gefunden hat


Gründung

Gegründet wurde die KLJB Butschbach-Hesselbach am 18.12.1953 durch Franz Anton Ruf. Die
Gründung unserer Gruppe fand in Oberkich im Pfarrhaus statt und bestand damals aus 7 Burschen
und 12 Mädchen.

Der Grund für die Gründung ging vom BLHV aus. Dieser wollte, dass Jugendbewegungen im Land
aufgebaut werden. Die Idee in Butschbach-Hesselbach eine KLJB-Ortsgruppe zu bilden ging dann
schließlich von der Diözese Freiburg aus. Wir waren dann neben Oppenau und Gaisbach eine der
ersten Landjugendgruppen im Bezirk Acher-Renchtal und gehören seit daher zum Diözesanverband
der katholischen Landjugendbewegung der Erzdiözese Freiburg und im Bund der Deutschen
Katholischen Jugend.

Eine Trennung der Gruppe in weiblich und männlich gab es nicht.

Zweck des Vereins ist laut Satzung "die Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge sowie der
Bildung." In heutigen Worten gesprochen betreibt die Landjugend Butschbach-Hesselbach
Jugendarbeit, und zwar weitgehend unabhängig von personeller und finanzieller Unterstützung Dritter.


Gruppenstunden

Die Gruppenstunden fanden damals alle 14 Tage statt - im Sommer fand fast nichts statt.
Gruppenstunden begannen um 20.00 Uhr und endeten normalerweise um 22.00 Uhr. Zu jeder
Gruppenstunde war der Kaplan anwesend, der oft auch die Themen für die Gruppenstunde
mitbrachte. Die Gruppenstunden wurden in der Regel mit einem Gebet oder einem Segen
abgeschlossen.

Das Programm der Gruppenstunden damals war nicht weniger vielseitig wie das der heutigen
Gruppenstunden. So standen landwirtschaftliche Themen (z.B. Futtermittel) und haus-
wirtschaftliche Themen (Wurstplattenlegen) auf dem Programm; 1957 war die Gruppe auch mal
Luftgewehrschießen; einmal war auch eine Referendarin zu Besuch, die sich mit der Landjugend
über Mode unterhielt; auch Spielabende standen auf dem Programm.


Traditionen die von damals übernommen wurden, die es damals schon gab

Dazu zählt das Anheben und das Schießen bei einer Hochzeit eines ehemaligen Mitgliedes der
KLJB. Das Anheben besteht darin, das ehemalige Mitglied der KLJB aufzuhalten, bevor es zur
Kirche/Standesamt kommt. Die Betroffene Person muss sich dann "freikaufen".

Geschossen wird am Tag vor der Hochzeit und am Hochzeitstag mit einem Gasschussgerät.
Das Schießen verkündet die Hochzeit lautstark. Auch das Johannisfeuer wurde übernommen von
damals (siehe Aktivitäten).


Erste Ausflüge

Der erste Ausflug der KLJB Butschbach-Hesselbach fand im Jahre 1958 statt. Es ging nach
Sachseln und wurde vom Bezirk aus organisiert. Mit dabei auf diesem Ausflug waren die KLJB
Oppenau und die KLJB Gaisbach.

Der erste große Ausflug, den die KLJB Butschbach-Hesselbach alleine unternahm ging dann ins
Klein Walsertal.


Generalversammlungen

Generalversammlungen wurden vermutlich bis 1959 getrennt nach Mädchen und Buben abgehalten.
Dabei wählte jede Gruppe ihren Vorstand, die dann zusammen das Vorstandsteam bildeten.

Dabei wären wir schon beim nächsten Thema


Die Vorstandschaft

Die Vorstandschaft stellte sich genauso wie heute aus einem Team zusammen. Dieses
bestand/besteht aus 2 ersten Vorständen und 2 zweiten Vorständen (wenn möglich jeweils
männlich und weiblich), einem Kassierer, einem Schriftführer und 2 Beisitzern.


Finanzierung

Die KLJB Butschbach-Hesselbach hatte damals keine zusätzliche Finanzierung durch Feste
(das Pfingstfest gab es noch nicht), sie wurde zum größten Teil aus Mitgliedsbeiträgen und auch
zum Teil durch die Diözese finanziert.


Gründe warum Butschbach erst später zu der KLJB gefunden hat

Die Mitglieder der KLJB Butschbach-Hesselbach waren zunächst nur aus Hesselbach. Die
"Butschbächer" kamen erst später hinzu. Als Grund wird folgendes gesehen: Die Leute
aus Butschbach gingen in Oberkirch zur Schule und nicht in Hesselbach. So war die Jugend
damals noch nicht so zusammengewachsen wie es heute der Fall ist.





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